July 7, 2026

Auto statt Gehaltserhöhung

Celina Gebauer
In diesem Artikel

Ihre besten Leute fragen nach mehr Gehalt – aber von 300 € brutto mehr kommen nach Steuern und Abgaben oft nur 150 € netto an, während Ihr Unternehmen deutlich mehr als 300 € bezahlt. Ein Firmenwagen per Gehaltsumwandlung löst genau dieses Problem.

In diesem Artikel rechnen wird das Modell „Auto statt Gehaltserhöhung“ transparent durch: Was es den Arbeitgeber kostet, was beim Mitarbeiter ankommt und warum ein Auto-Abo dafür flexibler ist als klassisches Leasing.

Das Wichtigste in Kürze

•    Ein Firmenwagen per Gehaltsumwandlung ist für Arbeitgeber bis zu 15.000 € pro Mitarbeiter und Jahr günstiger als eine gleichwertige Gehaltserhöhung.

•    Der Mitarbeiter versteuert nur den geldwerten Vorteil: 1 % des Bruttolistenpreises pro Monat – bei E-Autos nur 0,25 %, beiPlug-in-Hybriden 0,5 %.

•    Die Abo-Rate ist als Betriebsausgabe voll absetzbar, inklusive Vorsteuerabzug.

•    Mit dem Auto-Abo ab 6 Monaten Laufzeit trägt das Unternehmen kein Leasing- oder Restwertrisiko – verlässt der Mitarbeiter die Firma, geht das Fahrzeug einfach zurück.

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Wie funktioniert „Auto statt Gehaltserhöhung“ konkret?

Statt einer Bruttogehaltserhöhung stellt das Unternehmen dem Mitarbeiter einen Firmenwagen zur privaten Nutzung. Das Unternehmen zahlt die monatliche Abo-Rate als Betriebsausgabe, der Mitarbeiter versteuert lediglich den geldwerten Vorteil. So kommt beim Mitarbeiter deutlich mehr Wert an, als eine vergleichbare Gehaltserhöhung netto bringen würde.

Der Ablauf in vier Schritten:

1.  Bedarf klären: Mitarbeiter und Geschäftsführung einigen sich auf ein Fahrzeugbudget (z. B. 949 € netto/Monat) statt einer Gehaltserhöhung.

2.  Fahrzeug wählen: Der Mitarbeiter sucht aus dem verfügbaren Bestand – vom Kleinwagen bis zum SUV, inklusive E-Autos und Hybride.

3.  Vertrag & Bonität: NUVO prüft die Bonität des Unternehmens, der Abo-Vertrag läuft über die Firma. Alles ist in einer Rate enthalten: Versicherung, Wartung, Reifen, Zulassung.

4.  Auslieferung: Das Fahrzeug steht in der Regel innerhalb von 7–10 Werktagen beim Mitarbeiter –nicht in 4–6 Monaten wie bei vielen Leasing-Bestellungen.

Was kostet den Arbeitgeber ein Firmenwagen im Vergleich zur Gehaltserhöhung?

Ein Firmenwagen im Wert von 949€ netto pro Monat kostet das Unternehmen rund 11.400 € im Jahr – eine Gehaltserhöhung mit vergleichbarem Netto-Effekt beim Mitarbeiter kostet inklusive Arbeitgeberanteil rund 19.800 € im Jahr. Die Differenz variiert je nach Fahrzug und Steuerklasse bis zu 15.000€ pro Mitarbeiter und Jahr.

Der Grund liegt in der Systematik: Auf eine Gehaltserhöhung fallen Lohnsteuer, Sozialabgaben des Mitarbeiters und der volle Arbeitgeberanteil an. Beim Firmenwagen zahlt das Unternehmen nur die Abo-Rate – ohne zusätzliche Sozialabgaben – und setzt sie vollständig als Betriebsausgabe ab, inklusive Vorsteuerabzug.

Das Rechenbeispiel im Vergleich (Fahrzeug: 949 € netto/Monat, Bruttolistenpreis ca. 69.000 €):

Szenario 1: Die klassische Gehaltserhöhung

Ihr Mitarbeiter soll 949 € netto mehr im Monat bekommen. Damit das nach Lohnsteuer und Sozialabgaben tatsächlich ankommt, müssen Sie rund 1.650 € brutto draufpacken – plus Arbeitgeberanteil auf die gesamte Summe. Macht am Jahresende rund 19.800 € Kosten für Ihr Unternehmen. Und das Bittere: Nach drei Monaten ist die Erhöhung im Gehaltszettel verschwunden. Kein Mitarbeiter erzählt beim Grillabend von seiner Gehaltsanpassung aus dem letzten Jahr.

Szenario 2: Das NUVO Auto-Abo per Gehaltsumwandlung

Derselbe Mitarbeiter bekommt stattdessen einen Firmenwagen im Wert von 949 € netto pro Monat. Ihr Unternehmen zahlt genau diese Rate – 11.388 € im Jahr, voll absetzbar als Betriebsausgabe, inklusive Vorsteuerabzug. Der Mitarbeiter versteuert nur den geldwerten Vorteil: 1 % vom Bruttolistenpreis, im Beispiel 690 € brutto, was ihn je nach Steuerklasse etwa 370–400 € netto kostet. Er fährt also ein Auto im Wert von 949 € – für weniger als die Hälfte. Und anders als die Gehaltserhöhung steht dieser Benefit jeden Morgen sichtbar vor seiner Tür.

Das Ergebnis: Gleicher Wert beim Mitarbeiter, aber rund 8.400 € Ersparnis pro Jahr für Ihr Unternehmen – bei höherwertigen Fahrzeugen und je nach Konstellation bis zu 15.000 €. Die Gehaltserhöhung kostet doppelt und wird vergessen. Der Firmenwagen kostet die Hälfte und bindet.

Extra-Vorteil bei E-Autos und Hybriden

Bei Elektrofahrzeugen sinkt die Bemessungsgrundlage auf 0,25 % des Bruttolistenpreises, bei Plug-in-Hybriden auf 0,5 %. Ein E-Auto mit 60.000 € Listenpreis bedeutet nur 150 € geldwerten Vorteil pro Monat – davon bleiben beim Mitarbeiter oft unter 80 € echte Netto-Belastung. Für Mitarbeitende ist ein E-Firmenwagen damit der steuerlich attraktivste Benefit überhaupt.

Warum ist ein Auto-Abo dafür flexibler als Leasing?

Der entscheidende Unterschied: Beim Leasing bindet sich Ihr Unternehmen 36 bis 48 Monate an ein Fahrzeug –auch wenn der Mitarbeiter nach einem Jahr kündigt. Beim NUVO Auto-Abo beträgt die Laufzeit 6 Monate, so bleiben Sie flexibel. Verlässt der Mitarbeiter dasUnternehmen, geht das Fahrzeug zurück.

Dazu kommt: keine Anzahlung, kein Restwertrisiko, keine Rückgabe-Diskussionen über Kratzer und Minderwerte.Versicherung, Wartung und Reifen sind bereits in der Rate enthalten – IhrFuhrpark verursacht keinen Verwaltungsaufwand in HR oder Buchhaltung. Genau deshalb setzen Unternehmen das Modell auch für Mitarbeitende in der Probezeit ein: Benefit ab Tag 1, ohne 4-jährige Verpflichtung.

Aus der Praxis: „Der häufigste Einwand von Geschäftsführern ist die Sorge, auf dem Auto sitzenzubleiben, wenn der Mitarbeiter geht. Genau das passiert beim Abo nicht –das ist in fast jedem Beratungsgespräch der Moment, in dem die Entscheidung fällt.“ — Maximilian Aschenbrenner, Sales bei NUVO

Häufige Fragen zur Gehaltsumwandlung mit Firmenwagen

Was passiert, wenn der Mitarbeiter kündigt?

Das Fahrzeug geht nach Ablauf der Laufzeit von 6 Monaten einfach an NUVO zurück – ohne Restwertrisiko oder Verwertungsaufwand. Alternativ kann ein anderer Mitarbeiter das Fahrzeug übernehmen. Genau diese Flexibilität unterscheidet das Abo vom Leasing mit 36–48 Monaten Bindung.

Wer trägt Versicherung, Wartung und Schäden?

Versicherung, Wartung, Verschleiß und Reifen sind in der monatlichen All-inclusive-Rate enthalten. Im Schadensfall läuft die Abwicklung über NUVO und die enthaltene Versicherung; es gilt die vereinbarte Selbstbeteiligung. Ihr Unternehmen hat keinen administrativen Mehraufwand.

Ab welcher Firmengröße ist das Modell sinnvoll?

Schon ab dem ersten Mitarbeiter. Da keine Flottengröße und nur 6 Monate Laufzeit nötig sind, funktioniert das Modell für die 10-Personen-GmbH genauso wie für den Mittelstand – auch als Einzellösung für eine Schlüsselkraft.

Muss der Mitarbeiter auf Bruttogehalt verzichten?

Nein, nicht zwingend. „Auto statt Gehaltserhöhung“ ersetzt eine geplante Erhöhung durch den Firmenwagen. Eine echte Gehaltsumwandlung (Reduktion des bestehenden Bruttogehalts) ist ebenfalls möglich – die Ausgestaltung sollten Sie mit Ihrem Steuerberater abstimmen.

Wie schnell ist das Fahrzeug verfügbar?

In der Regel innerhalb von 7–10 Werktagen nach Vertragsabschluss und Bonitätsprüfung. Damit lässt sich der Benefit auch kurzfristig einsetzen – etwa als Zusage im laufenden Bewerbungsprozess oder zum Start eines neuen Mitarbeiters.

Rechnet sich das auch für Ihr Team?

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